{"id":4954,"date":"2026-06-05T12:12:49","date_gmt":"2026-06-05T12:12:49","guid":{"rendered":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/?p=4954"},"modified":"2026-06-05T12:54:41","modified_gmt":"2026-06-05T12:54:41","slug":"helping-caregivers-when-patients-leave-hospital-practical-lessons-from-co-production","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/2026\/06\/helping-caregivers-when-patients-leave-hospital-practical-lessons-from-co-production\/","title":{"rendered":"Pflegende Angeh\u00f6rige beim Krankenhausaustritt unterst\u00fctzen: Praktische Erkenntnisse aus einem partizipativen Ansatz"},"content":{"rendered":"<p><strong>Von Kathryn McEwan, Northumbria University, UK<\/strong><\/p>\n<p><em><span style=\"font-weight: 400;\">Sarah half ihrem Vater, seine Sachen zu packen; Erleichterung vermischte sich mit aufsteigender Angst. Nach f\u00fcnf Tagen im Krankenhaus infolge eines Schlaganfalls wurde er entlassen. Eine Pflegekraft hatte kurz \u00c4nderungen bei der Medikation und Nachsorgetermine erw\u00e4hnt, doch Sarah (die ihn zu Hause pflegen w\u00fcrde) war nicht in diese Gespr\u00e4che einbezogen worden. Sie verliess das Krankenhaus mit einem Entlassungsbrief, den sie nicht ganz verstand, ohne zu wissen, auf welche Warnsignale sie achten sollte, oder wen sie bei Problemen anrufen k\u00f6nnte. Innerhalb von 48 Stunden wurde ihr Vater erneut eingewiesen.<\/span><\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr viele Patientinnen und Patienten sowie pflegende Angeh\u00f6rige markiert die Krankenhausentlassung den Beginn eines unsicheren, wenig begleiteten \u00dcbergangs, bei dem die Verantwortung f\u00fcr die Versorgung abrupt auf das h\u00e4usliche Umfeld \u00fcbergeht. Wenn diese \u00dcbergabe scheitert, durch \u00fcberhastete Erkl\u00e4rungen, fehlende Informationen oder mangelnde Einbeziehung der Pflegenden, k\u00f6nnen die Folgen schwerwiegend sein: vermeidbare Wiedereinweisungen, Verschlechterung des Gesundheitszustands zu Hause und \u00fcberw\u00e4ltigender Stress f\u00fcr die pflegenden Personen.<\/span><\/p>\n<p><strong>Das Ausmass des Problems<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Herausforderung ist erheblich. In England bleiben <\/span><a href=\"https:\/\/www.england.nhs.uk\/statistics\/statistical-work-areas\/discharge-delays\/acute-discharge-situation-report\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">t\u00e4glich rund 13.000 bis 14.000 Patientinnen und Patienten im Krankenhaus<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, obwohl sie aus medizinischer Sicht entlassungsf\u00e4hig w\u00e4ren (Daten vom Oktober 2025). Verz\u00f6gerte Entlassungen tragen zu fehlenden Bettenkapazit\u00e4ten, verz\u00f6gerte \u00dcbergaben im Rettungsdienst und abgesagten Eingriffen bei. <\/span><a href=\"https:\/\/committees.parliament.uk\/publications\/47485\/documents\/247289\/default\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Jedes siebte Krankenhausbett ist mit jemandem belegt, der keine akute Versorgung mehr ben\u00f6tigt<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, vergleichbare Herausforderungen sind <\/span><a href=\"https:\/\/www.oecd.org\/en\/data\/indicators\/hospital-discharge-rates.html\"><span style=\"font-weight: 400;\">international zu beobachten<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.cqc.org.uk\/publications\/major-reports\/soc202021_02d_discharging-patients\"><span style=\"font-weight: 400;\">Mehr als die H\u00e4lfte aller unbezahlten pflegenden Angeh\u00f6rigen<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> (Familienmitglieder, Freundinnen und Freunde oder Nachbarinnen und Nachbarn, die Unterst\u00fctzung leisten) gibt an, nicht in Entlassungsentscheidungen einbezogen worden zu sein. <\/span><a href=\"https:\/\/bmjopen.bmj.com\/content\/15\/2\/e094443\"><span style=\"font-weight: 400;\">Diese Pflegepersonen \u00fcbernehmen komplexe Aufgaben<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> wie das Verwalten von Medikamenten, die Wundversorgung und den Umgang mit medizinischen Ger\u00e4ten. Dennoch <\/span><a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S0020748922001328\"><span style=\"font-weight: 400;\">zeigt die Forschung<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, dass viele sich unvorbereitet f\u00fchlen, unzureichende Anleitungen erhalten und von der Komplexit\u00e4t der Aufgaben \u00fcberfordert sind, die sie nach der Entlassung bew\u00e4ltigen sollen.<\/span><\/p>\n<p><strong>Was l\u00e4sst sich bei der Krankenhausentlassung besser machen?<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1111\/hex.70483\"><span style=\"font-weight: 400;\">Unsere k\u00fcrzlich in Zusammenarbeit<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> mit pflegenden Angeh\u00f6rigen, Fachkr\u00e4ften aus dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie Kolleginnen und Kollegen aus dem freiwilligen Sektor durchgef\u00fchrte Forschung best\u00e4tigt diese Herausforderungen und liefert gleichzeitig praktische L\u00f6sungsans\u00e4tze. Wir haben festgestellt, dass Kommunikationsprobleme nicht auf individuelle Vers\u00e4umnisse zur\u00fcckzuf\u00fchren sind, sondern auf systembezogene Belastungen und strukturelle Barrieren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Drei verhaltenswissenschaftlich gest\u00fctzte Strategien erwiesen sich als unmittelbar umsetzbar f\u00fcr Fachkr\u00e4fte im Gesundheitswesen:<\/span><\/p>\n<ol>\n<li><strong> Entlassungsgespr\u00e4che bereits bei der Aufnahme beginnen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Pflegende Angeh\u00f6rige beschrieben wiederholt, dass sie erst sp\u00e4t hinzugezogen wurden, nachdem wichtige Entscheidungen bereits getroffen worden waren. Dies spiegelt die <\/span><a href=\"https:\/\/jamanetwork.com\/journals\/jamanetworkopen\/fullarticle\/2812390\"><span style=\"font-weight: 400;\">internationale Forschung zur Versorgungskontinuit\u00e4t<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> wider, die zeigt, dass eine fr\u00fchzeitige Einbeziehung Pflegender die kognitive Belastung reduziert, unrealistische Erwartungen verhindert und Raum schafft, um \u00c4ngste anzusprechen, bevor sie diese verst\u00e4rken. Die COVID-19-Pandemie hat diese Praktiken gest\u00f6rt: Gezielte Sozialarbeit auf den Stationen sowie der fr\u00fchzeitige Kontakt mit Angeh\u00f6rigen bei der Aufnahme gingen verloren; mit Folgen, die bis heute die Entlassungsplanung beeintr\u00e4chtigen.<\/span><\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Einfache, alltagsnahe Sprache verwenden und Erwartungen gezielt steuern<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Pflegende Angeh\u00f6rige beschrieben, wie sie mit Fachbegriffen, Abk\u00fcrzungen und schnell vorgetragenen Erkl\u00e4rungen k\u00e4mpften. Manche schlugen medizinische Begriffe in Echtzeit nach, w\u00e4hrend emotionaler Stress und die ungewohnte Umgebung die Informationsaufnahme erschwerten. <\/span><a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S0020748922001328\"><span style=\"font-weight: 400;\">Diese Erfahrung ist gut dokumentiert<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">: Forschung zur Pflegekompetenz von Angeh\u00f6rigen und zur Gesundheitskompetenz identifiziert unzureichende Kommunikation als eine zentrale Barriere f\u00fcr eine sichere Entlassung. <\/span><a href=\"https:\/\/www.cochranelibrary.com\/cdsr\/doi\/10.1002\/14651858.CD000313.pub6\/full\"><span style=\"font-weight: 400;\">Systematische \u00dcbersichtsarbeiten<\/span><\/a> <a href=\"https:\/\/bmjopen.bmj.com\/content\/11\/1\/e040057\"><span style=\"font-weight: 400;\">zeigen<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, dass Pflegende h\u00e4ufig von vollst\u00e4ndiger Abh\u00e4ngigkeit von Pflegekr\u00e4ften im Krankenhaus zu vollst\u00e4ndiger Eigenverantwortung zu Hause wechseln, \u00fcberfordert von der Komplexit\u00e4t der Aufgaben, die sie bew\u00e4ltigen sollen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Klare, konkrete Sprache reduziert Fehler und st\u00e4rkt das Vertrauen. Fachkr\u00e4fte berichteten uns, dass sie manchmal \u00fcbersch\u00e4tzen, was pflegende Angeh\u00f6rige zu Hause realistischerweise leisten k\u00f6nnen. Dies deckt sich mit <\/span><a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1111\/jocn.14231\"><span style=\"font-weight: 400;\">Forschungsbefunden zu Machtgef\u00e4llen<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> zwischen Pflegenden und Fachkr\u00e4ften: Die gr\u00f6ssere Vertrautheit von Gesundheitspersonal mit dem Versorgungssystem kann pflegende Angeh\u00f6rige unbeabsichtigt aus wichtigen Gespr\u00e4chen ausgrenzen. Transparenz \u00fcber systembezogene Belastungen, Versorgungsgrenzen und das, was tats\u00e4chlich erreichbar ist, hilft, Missverst\u00e4ndnisse und sp\u00e4tere Frustration zu vermeiden. Diese ehrliche Kommunikation unterst\u00fctzt pflegende Angeh\u00f6rige dabei, effektiv zu planen, statt unerwarteten Anforderungen gegen\u00fcberzustehen.<\/span><\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Eine klare Ansprechperson nach der Entlassung benennen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Pflegende Angeh\u00f6rige beschrieben tiefe Unsicherheit dar\u00fcber, wen sie bei Fragen zur Medikation, bei Verz\u00f6gerungen mit Hilfsmitteln oder bei Verschlechterungszeichen anrufen sollten. Diese Ungewissheit sch\u00fcrt Angst und kann zu unn\u00f6tigen Wiedereinweisungen oder verz\u00f6gerter Hilfesuche f\u00fchren. <\/span><a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1186\/s12904-025-01826-y\"><span style=\"font-weight: 400;\">Forschung zeig<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">t, dass die Benennung einer einzigen, namentlich bekannten Ansprechperson, auch wenn diese Anfragen weiterleitet, die Belastung pflegender Angeh\u00f6riger erheblich reduziert und die Sicherheit verbessert. Forschung zur <\/span><a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1186\/s12904-024-01610-4\"><span style=\"font-weight: 400;\">Versorgungskontinuit\u00e4t<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> zeigt, dass das Gef\u00fchl, von den Diensten \u201egekannt&#8221; zu werden, \u00c4ngste abbaut und die Entscheidungsfindung f\u00fcr Patientinnen, Patienten und Pflegende verbessert.<\/span><\/p>\n<p><strong>Diese Grunds\u00e4tze in die Praxis umsetzen<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Zur Unterst\u00fctzung der Umsetzung haben wir gemeinsam ein <\/span><a href=\"https:\/\/figshare.northumbria.ac.uk\/articles\/online_resource\/_b_Personalised_Hospital_Discharge_A_Toolkit_for_Supporting_Caregivers_b_\/29589287\"><b>Caregiver Discharge Toolkit<\/b><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> entwickelt, das f\u00fcnf flexible Instrumente enth\u00e4lt: ein Willkommensschreiben, einen Aufnahmeleitfaden, eine Impulskarte \u201eWas ist Ihnen wichtig?&#8221;, eine gemeinsame Entlassungscheckliste sowie eine Kontaktkarte f\u00fcr die Zeit nach der Entlassung. Diese f\u00fcr den Stationsalltag konzipierten Instrumente verbessern die kommunikativen Aspekte der Entlassung, ber\u00fccksichtigen unterschiedliche Pflegesituationen und k\u00f6nnen an Krankenhausteams, ambulante Dienste und Organisationen des freiwilligen Sektors angepasst werden.<\/span><\/p>\n<p><strong>Die Botschaft von Pflegenden und Fachkr\u00e4ften<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Kleine, bewusste Ver\u00e4nderungen in der Kommunikation k\u00f6nnen dazu beitragen, die Entlassung von einem \u00fcberhasteten Endpunkt in einen begleiteten \u00dcbergang zu verwandeln. Wenn pflegende Angeh\u00f6rige sich wahrgenommen, informiert und vorbereitet f\u00fchlen, <\/span><a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1186\/s12912-024-02441-7\"><span style=\"font-weight: 400;\">wenn sie als Partnerinnen oder Partner behandelt werden<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, verbessern sich die Ergebnisse f\u00fcr alle Beteiligten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Pflegende Angeh\u00f6rige zu unterst\u00fctzen ist nicht nur ein Gebot des Mitgef\u00fchls, sondern unverzichtbar f\u00fcr eine sichere und wirksame Entlassung. <\/span><a href=\"https:\/\/figshare.northumbria.ac.uk\/articles\/online_resource\/_b_Personalised_Hospital_Discharge_A_Toolkit_for_Supporting_Caregivers_b_\/29589287\"><span style=\"font-weight: 400;\">Unser Toolkit<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> und die <\/span><a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1111\/hex.70483\"><span style=\"font-weight: 400;\">dahinterstehenden Grunds\u00e4tze<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> bieten einen praktischen Ausgangspunkt f\u00fcr Teams, die diesen Wandel aktiv gestalten wollen.<\/span><\/p>\n<p><strong>Praktische Empfehlungen<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><strong> Entlassungsplanung bereits bei der Aufnahme beginnen, nicht erst bei der Entlassung.<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Fr\u00fchzeitige Einbeziehung reduziert \u00c4ngste, verhindert unrealistische Erwartungen und schafft Zeit f\u00fcr Schulung und gemeinsame Probleml\u00f6sung. Einfache Fragen helfen dabei, von Beginn an ein gemeinsames Verst\u00e4ndnis zu entwickeln:<\/span><\/p>\n<p><i><span style=\"font-weight: 400;\">Wer unterst\u00fctzt Sie zu Hause?<\/span><\/i><\/p>\n<p><i><span style=\"font-weight: 400;\">Was funktioniert in Ihrem Alltag bereits gut?<\/span><\/i><\/p>\n<p><i><span style=\"font-weight: 400;\">Was k\u00f6nnte nach der Entlassung schwierig sein?<\/span><\/i><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Dies gestaltet die Entlassung nicht als abrupte \u00dcbergabe, sondern als schrittweisen, begleiteten \u00dcbergang; mit ausreichend Zeit, um Nachsorgedienste zu koordinieren und Bedenken anzusprechen, bevor sie sich verst\u00e4rken.<\/span><\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Einfache, alltagsnahe Sprache verwenden und das Verst\u00e4ndnis \u00fcberpr\u00fcfen.<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Fachbegriffe vermeiden. Ersetzen Sie \u201eMobilit\u00e4tseinschr\u00e4nkungen&#8221; durch \u201eSchwierigkeiten beim Gehen&#8221;, \u201eVitalzeichen&#8221; durch \u201eTemperatur und Blutdruck messen&#8221;. Nach der Erkl\u00e4rung von Medikamenten\u00e4nderungen oder Pflegeaufgaben sollte das Verst\u00e4ndnis aktiv \u00fcberpr\u00fcft werden, anstatt es vorauszusetzen. Offene Fragen helfen dabei:<\/span><\/p>\n<p><i><span style=\"font-weight: 400;\">Was w\u00fcrde Ihnen helfen, sich zu Hause sicherer zu f\u00fchlen?<\/span><\/i><\/p>\n<p><i><span style=\"font-weight: 400;\">Was bereitet Ihnen am meisten Sorgen, wenn Sie an die h\u00e4usliche Versorgung denken?<\/span><\/i><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Diese Fragen schaffen Raum, damit Missverst\u00e4ndnisse sichtbar werden k\u00f6nnen. Transparenz \u00fcber den Systemdruck und das, was tats\u00e4chlich erreichbar ist, reduziert Frustration und unterst\u00fctzt eine realistische Planung.<\/span><\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Eine klare Ansprechperson nach der Entlassung benennen.<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Machen Sie bestehende Kommunikationswege explizit und verl\u00e4sslich. Geben Sie konkrete Angaben: Name, Telefonnummer und Hinweis darauf, wann man anrufen kann (z. B.: \u201eWenden Sie sich bei Fragen zu Medikamenten oder Hilfsmitteln an Louise Jones, Entlassungspflegerin, werktags zwischen 9 und 17 Uhr&#8221;). Auch wenn diese Person Anfragen lediglich weiterleitet, macht das Wissen, dass es eine Ansprechperson gibt, den entscheidenden Unterschied: aus dem Gef\u00fchl des Alleingelassenwerdens wird das Erleben von begleiteter Versorgung.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">\u00dcbersetzt von: Karoline Villinger<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>By Kathryn McEwan, Northumbria University, UK Sarah helped her father pack his belongings; relief mixed with rising anxiety. After five days in hospital following his stroke, he was being discharged. A nurse had briefly mentioned medication changes and follow-up appointments, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":4956,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"_uf_show_specific_survey":0,"_uf_disable_surveys":false,"footnotes":""},"categories":[28,13,43,20],"tags":[],"class_list":["post-4954","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-communication","category-interventions","category-patient-engagement","category-social-support"],"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.2","language":"de","enabled_languages":["en","id","my","bg","zh","hr","cz","da","de","es","fr","gr","he","it","ja","kr","lv","lt","hu","nl","no","pl","pt","ro","ru","sk","sr","fi","sv","tr","uk"],"languages":{"en":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"id":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"my":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"bg":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"zh":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"hr":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"cz":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"da":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"es":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"fr":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"gr":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"he":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"it":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"ja":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"kr":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"lv":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"lt":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"hu":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"nl":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"no":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"pl":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"pt":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"ro":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"ru":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"sk":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"sr":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"fi":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"sv":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"tr":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"uk":{"title":true,"content":true,"excerpt":false}}},"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4954","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4954"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4954\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4986,"href":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4954\/revisions\/4986"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4956"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4954"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4954"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4954"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}