{"id":4481,"date":"2025-10-30T13:20:57","date_gmt":"2025-10-30T13:20:57","guid":{"rendered":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/?p=4481"},"modified":"2026-03-23T09:48:53","modified_gmt":"2026-03-23T09:48:53","slug":"rethinking-aging-to-stay-active-and-healthy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/2025\/10\/rethinking-aging-to-stay-active-and-healthy\/","title":{"rendered":"Altern neu denken um aktiv und gesund zu bleiben"},"content":{"rendered":"<p><strong>Von A\u00efna Chalabaev, Universit\u00e4t Grenoble, Frankreich<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wie in einem fr\u00fcheren <\/span><a href=\"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/2019\/10\/physical-activity-in-older-age-how-much-is-enough\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Blogbeitrag<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> dargestellt, sind die positiven Auswirkungen regelm\u00e4\u00dfiger k\u00f6rperlicher Aktivit\u00e4t auf die Gesundheit von Menschen ab 65 Jahren allgemein anerkannt. Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt es klare <\/span><a href=\"https:\/\/www.who.int\/publications\/i\/item\/9789241599979\"><span style=\"font-weight: 400;\">Richtlinien<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, welche Menge und Art von Aktivit\u00e4ten mit gesundheitlichen Vorteilen verbunden sind. Dennoch geh\u00f6ren <\/span><a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S0140673612606461?via%3Dihub\"><span style=\"font-weight: 400;\">\u00e4ltere Menschen<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> weltweit nach wie vor zu den inaktivsten Bev\u00f6lkerungsgruppen.<\/span><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Die Grenzen von Standardma\u00dfnahmen<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Dies macht deutlich, dass es nicht ausreicht, das Bewusstsein f\u00fcr die Vorteile k\u00f6rperlicher Aktivit\u00e4t zu sch\u00e4rfen; es ist zudem notwendig, die Kluft zwischen Absicht und Verhalten zu \u00fcberbr\u00fccken. <\/span><a href=\"https:\/\/academic.oup.com\/abm\/article-abstract\/46\/1\/81\/4563254?redirectedFrom=fulltext&amp;login=false\"><span style=\"font-weight: 400;\">Forscher im Bereich der Gesundheitspsychologie<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> haben aus der Theorie abgeleitet eine Reihe von Techniken entwickelt, um gesundes Verhalten zu f\u00f6rdern. Einige <\/span><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/24648017\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Standardtechniken<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, die bei j\u00fcngeren Erwachsenen wirksam sind, k\u00f6nnen jedoch f\u00fcr \u00e4ltere Erwachsene unwirksam oder sogar sch\u00e4dlich sein, was die Notwendigkeit <\/span><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/37076243\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">ma\u00dfgeschneiderter Ans\u00e4tze<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> unterstreicht.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong>Altersdiskriminierung: Ein verstecktes Hindernis f\u00fcr k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/psycnet.apa.org\/doiLanding?doi=10.1027%2F1901-2276.61.3.4\"><span style=\"font-weight: 400;\">Altersdiskriminierung<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> ist ein Hindernis, das speziell \u00e4ltere Erwachsene betrifft und Stereotypen (\u00dcberzeugungen), Vorurteile (Affekte) und\/oder Diskriminierung (Verhaltensweisen) umfasst. Obwohl Stereotypen auch positiv sein k\u00f6nnen, sind sie in der Regel \u00fcberwiegend negativ, <\/span><a href=\"https:\/\/journals.plos.org\/plosone\/article?id=10.1371\/journal.pone.0117086\"><span style=\"font-weight: 400;\">ein Trend, der sich im Laufe des 20. Jahrhunderts verst\u00e4rkt hat<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">. Solche Stereotypen tragen zur Diskriminierung bei. Etwa <\/span><a href=\"https:\/\/core.ac.uk\/download\/pdf\/10635079.pdf\"><span style=\"font-weight: 400;\">35 % der Erwachsenen \u00fcber 65<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> geben an, im Alltag diskriminiert zu werden, und jeder 17. Erwachsene \u00fcber 50 berichtet von <\/span><a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s11606-015-3233-6?utm_source=getftr&amp;utm_medium=getftr&amp;utm_campaign=getftr_pilot&amp;getft_integrator=wiley\"><span style=\"font-weight: 400;\">Diskriminierung im Gesundheitswesen<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">In der Ausbildung von medizinischem Fachpersonal wird h\u00e4ufig aus der Perspektive von Krankheit und Verfall auf das Altern geblickt. Dies kann in Verbindung mit dem t\u00e4glichen Umgang mit kranken \u00e4lteren Menschen <\/span><a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/abs\/10.1111\/opn.12457\"><span style=\"font-weight: 400;\">altersdiskriminierende Einstellungen<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> verst\u00e4rken. Um dem entgegenzuwirken, pr\u00e4sentieren Interventionsstudien <\/span><a href=\"https:\/\/journals.sagepub.com\/doi\/abs\/10.1177\/0098628312465867\"><span style=\"font-weight: 400;\">Daten, die diesen Stereotypen entgegenwirken<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> (z. B. \u00fcber den Anteil \u00e4lterer Menschen, die ehrenamtlich t\u00e4tig sind, arbeiten oder neue F\u00e4higkeiten erwerben). Sie f\u00f6rdern auch den <\/span><a href=\"https:\/\/academic.oup.com\/gerontologist\/article\/61\/7\/1164\/5939854\"><span style=\"font-weight: 400;\">Kontakt zwischen den Generationen<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, um <\/span><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Hs28FgRxqt0&amp;t=1s\"><span style=\"font-weight: 400;\">die Wahrnehmung zu ver\u00e4ndern<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> und so sinnvolle Interaktionen zwischen Menschen verschiedener Generationen, insbesondere zwischen j\u00fcngeren und \u00e4lteren Altersgruppen, zu erm\u00f6glichen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">\u00c4ltere Menschen werden nicht nur von au\u00dfen diskriminiert, sondern verinnerlichen m\u00f6glicherweise auch Altersstereotypen. Das <\/span><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/20802838\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Team von Becca Levy<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> hat ein Modell vorgeschlagen, in dem fr\u00fch im Leben erlernte Stereotypen die Selbstwahrnehmung, Gesundheit und Langlebigkeit \u00e4lterer Menschen pr\u00e4gen. Beispielsweise ist die Wahrscheinlichkeit, dass junge Erwachsene mit negativen Altersstereotypen 30 Jahre sp\u00e4ter eine Herz-Kreislauf-Erkrankung erleiden, h\u00f6her. Diese <\/span><a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S0273229716300880\"><span style=\"font-weight: 400;\">Schl\u00fcsselrolle der Einstellung zum Altern<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> l\u00e4sst sich insbesondere durch ihren Einfluss auf das Gesundheitsverhalten erkl\u00e4ren: Menschen mit einer positiven Einstellung zu ihrem eigenen Altern bleiben eher aktiv und gew\u00f6hnen sich gesunde Gewohnheiten an.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong>Ma\u00dfnahmen zur Bek\u00e4mpfung von Altersdiskriminierung und ihrer Auswirkungen<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">In <\/span><a href=\"https:\/\/hal.science\/hal-03273963v1\/file\/Knight%20et%20al_BJHP_accepted.pdf\"><span style=\"font-weight: 400;\">mehreren Studien<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> wurden M\u00f6glichkeiten untersucht, wie eine positive Selbstwahrnehmung des Alterns gef\u00f6rdert werden kann, insbesondere in Bezug auf k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t. So f\u00fchrten beispielsweise <\/span><a href=\"https:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/full\/10.1080\/08870446.2018.1556273\"><span style=\"font-weight: 400;\">Beyer et al.<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> (2019) eine randomisierte Studie mit 84 gebrechlichen, inaktiven \u00e4lteren Erwachsenen (Durchschnittsalter ~77) durch. Eine Gruppe nahm nur an standardisierten k\u00f6rperlichen Aktivit\u00e4tseinheiten teil, die andere Gruppe erhielt zus\u00e4tzlich dazu ein Modul zur Selbstwahrnehmung. Dieses Modul umfasste vier Sitzungen \u00fcber einen Zeitraum von 12 Wochen, die sich darauf konzentrierten, Stereotypen in Frage zu stellen, etwas \u00fcber das Altern zu lernen und negative Selbstwahrnehmungen zu ver\u00e4ndern. Diese Interventionsgruppe berichtete von einer positiveren Wahrnehmung des Alterns und einer verbesserten psychischen Gesundheit.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Eine noch subtilere Auswirkung von Stereotypen wurde in experimentellen Studien festgestellt. <\/span><a href=\"https:\/\/psycnet.apa.org\/fulltext\/2015-02669-001.html\"><span style=\"font-weight: 400;\">Sie zeigen<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, dass die Konfrontation \u00e4lterer Erwachsener mit negativen Stereotypen w\u00e4hrend klinischer Untersuchungen die Leistung bei Aufgaben beeintr\u00e4chtigt, die das Ged\u00e4chtnis oder die Griffkraft betreffen. Eine Studie ergab, dass die Bewusstmachung einer \u201e\u00e4lteren Erwachsenen\u201d-Identit\u00e4t die Griffkraft <\/span><a href=\"https:\/\/bmjopen.bmj.com\/content\/2\/3\/e001064.short\"><span style=\"font-weight: 400;\">um fast 50 % reduzierte<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">. Diese Bewusstmachung kann subtil erfolgen \u2013 durch Interaktionen mit j\u00fcngeren medizinischen Fachkr\u00e4ften, durch die Angabe ihres Alters auf Formularen unmittelbar vor klinischen Untersuchungen oder durch die Mitteilung, dass sie auf altersabh\u00e4ngige F\u00e4higkeiten getestet werden. Die Herausforderung f\u00fcr medizinisches Fachpersonal besteht daher darin, eine klinische Umgebung zu gew\u00e4hrleisten, die frei von altersdiskriminierenden Hinweisen ist, beispielsweise indem \u00e4ltere Erwachsene nicht aufgefordert werden, ihr Alter anzugeben, bevor sie eine klinische Untersuchung durchf\u00fchren.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Insgesamt erfordert die Bek\u00e4mpfung von Altersdiskriminierung gemeinsame Anstrengungen: Sensibilisierung und Ver\u00e4nderung gesellschaftlicher Ansichten bei gleichzeitiger St\u00e4rkung \u00e4lterer Menschen, damit sie ihre eigene Wahrnehmung des Alterns neu gestalten k\u00f6nnen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind Ma\u00dfnahmen auf der Grundlage fundierter wissenschaftlicher Erkenntnisse von entscheidender Bedeutung.<\/span><\/p>\n<p><strong>Praktische Empfehlungen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\"> \u00a0 Reflektieren Sie aktiv Ihre Annahmen \u00fcber \u00e4ltere Menschen und halten Sie sich \u00fcber wissenschaftliche Erkenntnisse auf dem Laufenden, um unvoreingenommen zu sein.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\"> \u00a0 \u00dcberlegen Sie, wie Sie positive Botschaften zum Thema Altern in Ihre Gespr\u00e4che einflie\u00dfen lassen k\u00f6nnen, und betonen Sie, dass \u00e4ltere Menschen noch immer Kraft gewinnen und neue F\u00e4higkeiten erlernen k\u00f6nnen.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\"> \u00a0 Erw\u00e4hnen Sie, wie eine positive Einstellung zum Altern langfristige Aktivit\u00e4t und Gesundheit f\u00f6rdert.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\"> \u00a0 Vermeiden Sie negative Altershinweise, wie z. B. die Beschreibung eines Tests oder einer Untersuchung als \u201ealtersangepasst\u201c oder Vergleiche mit j\u00fcngeren Erwachsenen.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\"> \u00a0 Ermutigen Sie \u00e4ltere Patienten zu generationen\u00fcbergreifenden Programmen, in denen j\u00fcngere und \u00e4ltere Erwachsene gemeinsam an denselben Aufgaben arbeiten.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Translated by: Kirsten Emmert<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>By A\u00efna Chalabaev, Grenoble Alpes University, France As outlined in a previous post, the health benefits of regular physical activity are well established for people aged 65 and over. 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Clear guidelines have been set by the <\/span><a href=\"https:\/\/www.who.int\/publications\/i\/item\/9789241599979\"><span style=\"font-weight: 400;\">World Health Organization<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> on the amount and type of activity associated with health gains. However, <\/span><a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S0140673612606461?via%3Dihub\"><span style=\"font-weight: 400;\">older people<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> remain among the most inactive segment of the population worldwide.<\/span>\n\n<!--more-->\n\n<strong>The limits of one-size-fits-all interventions<\/strong>\n\n<span style=\"font-weight: 400;\">This highlights that raising awareness about physical activity benefits is not sufficient; bridging the intention\u2013behavior gap is necessary. <\/span><a href=\"https:\/\/academic.oup.com\/abm\/article-abstract\/46\/1\/81\/4563254?redirectedFrom=fulltext&amp;login=false\"><span style=\"font-weight: 400;\">Health psychology researchers<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> have developed a range of theory-based techniques to promote healthy behaviors. However, <\/span><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/24648017\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">some techniques<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> effective in younger adults may be ineffective, or even harmful, for older adults, stressing the need for tailored <\/span><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/37076243\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">approaches<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.\u00a0<\/span>\n\n<strong>Ageism: A hidden barrier to physical activity<\/strong>\n\n<span style=\"font-weight: 400;\">Ageism is a barrier specific to older adults. <\/span><a href=\"https:\/\/psycnet.apa.org\/doiLanding?doi=10.1027%2F1901-2276.61.3.4\"><span style=\"font-weight: 400;\">It includes<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> stereotypes (beliefs), prejudice (affects) and\/or discrimination (behaviors). Although stereotypes can be positive, they tend to be predominantly negative, <\/span><a href=\"https:\/\/journals.plos.org\/plosone\/article?id=10.1371\/journal.pone.0117086\"><span style=\"font-weight: 400;\">a trend that has intensified<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> during the 20<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">th<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> century. Such stereotypes contribute to discrimination. About <\/span><a href=\"https:\/\/core.ac.uk\/download\/pdf\/10635079.pdf\"><span style=\"font-weight: 400;\">35%<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> of adults aged 65+ report facing discrimination in daily-life, and one in 17 adults aged 50+ <\/span><a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s11606-015-3233-6?utm_source=getftr&amp;utm_medium=getftr&amp;utm_campaign=getftr_pilot&amp;getft_integrator=wiley\"><span style=\"font-weight: 400;\">in healthcare<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.\u00a0<\/span>\n\n<span style=\"font-weight: 400;\">Healthcare professionals are often educated about aging through a lens of disease and decline. This, coupled with daily exposure to frail older adults, can reinforce<\/span><a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/abs\/10.1111\/opn.12457\"><span style=\"font-weight: 400;\"> ageist attitudes<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">. To counteract this, interventional studies <\/span><a href=\"https:\/\/journals.sagepub.com\/doi\/abs\/10.1177\/0098628312465867\"><span style=\"font-weight: 400;\">present counter-stereotypical data<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> (for example about the proportion of seniors who volunteer, work or develop new skills). They also foster <\/span><a href=\"https:\/\/academic.oup.com\/gerontologist\/article\/61\/7\/1164\/5939854\"><span style=\"font-weight: 400;\">intergenerational contact<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> to change <\/span><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Hs28FgRxqt0&amp;t=1s\"><span style=\"font-weight: 400;\">perceptions<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, i.e., meaningful interactions between people of different generations<\/span><b>, <\/b><span style=\"font-weight: 400;\">especially between younger and older age groups.<\/span>\n\n<span style=\"font-weight: 400;\">In addition to being discriminated, older adults may internalize age stereotypes. <\/span><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/20802838\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Becca Levy<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">\u2019s team proposed a model in which stereotypes learned earlier in life shape older adults\u2019 self-perceptions, health and longevity. For example, young adults with negative age stereotypes are more likely to experience a cardiovascular event 30 years later. This <\/span><a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S0273229716300880\"><span style=\"font-weight: 400;\">key role<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> of views on aging may notably be explained by their influence on health behaviors, those with a positive attitude toward their own aging are more likely to stay active and adopt healthy habits.\u00a0<\/span>\n\n<strong>Interventions to tackle ageism and its impacts<\/strong>\n\n<a href=\"https:\/\/hal.science\/hal-03273963v1\/file\/Knight%20et%20al_BJHP_accepted.pdf\"><span style=\"font-weight: 400;\">Several studies<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> have tested ways to promote positive self-perceptions of aging, especially in relation to physical activity. For example, <\/span><a href=\"https:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/full\/10.1080\/08870446.2018.1556273\"><span style=\"font-weight: 400;\">Beyer et al. (2019)<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> conducted a randomized trial with 84 frail, inactive older adults (mean age ~77). One group received standard adapted physical activity (APA); the other received APA plus a self-perception module. This module included four sessions over 12 weeks focused on challenging stereotypes, learning about aging, and modifying negative self-perceptions. The intervention group reported more positive aging perceptions and improved mental health.\u00a0<\/span>\n\n<span style=\"font-weight: 400;\">An even subtler consequence of stereotypes has been identified in experimental studies. <\/span><a href=\"https:\/\/psycnet.apa.org\/fulltext\/2015-02669-001.html\"><span style=\"font-weight: 400;\">They show<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> that exposing older adults to negative stereotypes during clinical tests impairs performance on tasks involving memory or grip strength. One study found that activating an 'older adult' identity reduced grip strength by nearly <\/span><a href=\"https:\/\/bmjopen.bmj.com\/content\/2\/3\/e001064.short\"><span style=\"font-weight: 400;\">50%<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">. This activation can happen subtly\u2013through interactions with younger healthcare professionals, indicating their age on forms just before clinical testing, or being told they are being tested on age-sensitive abilities. The challenge for healthcare professionals is therefore to guarantee a clinical environment that is free of ageism cues, for example by avoiding asking older adults to indicate their age before they perform a clinical test.\u00a0<\/span>\n\n<span style=\"font-weight: 400;\">Overall, combating ageism requires combined efforts: raising awareness and transforming societal views, while empowering seniors to reshape their own perceptions of aging. To reach this objective, interventions based on rigorous scientific knowledge are key.\u00a0<\/span>\n\n<strong>Practical recommendations\u00a0<\/strong>\n<ul>\n \t<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Actively reflect on your assumptions about older adults and keep up to date with scientific knowledge to form unbiased impressions.<\/span><\/li>\n \t<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Think how you might integrate positive aging messages into consultations, highlighting that older adults can still gain strength and learn new skills.<\/span><\/li>\n \t<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Mention how positive views on aging support long-term activity and health.<\/span><\/li>\n \t<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Avoid negative age cues like describing a test as \"age-sensitive\" or comparing them with younger adults.<\/span><\/li>\n \t<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Encourage older patients to intergenerational programs where younger and older adults collaborate on the same tasks.<\/span><\/li>\n<\/ul>","_et_gb_content_width":"","_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"_uf_show_specific_survey":0,"_uf_disable_surveys":false,"footnotes":""},"categories":[14,36],"tags":[],"class_list":["post-4481","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-e-health","category-mental-health"],"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.2","language":"de","enabled_languages":["en","id","my","bg","zh","hr","cz","da","de","es","fr","gr","he","it","ja","kr","lv","lt","hu","nl","no","pl","pt","ro","ru","sk","fi","sv","tr","uk"],"languages":{"en":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"id":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"my":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"bg":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"zh":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"hr":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"cz":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"da":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"es":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"fr":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"gr":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"he":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"it":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"ja":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"kr":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"lv":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"lt":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"hu":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"nl":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"no":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"pl":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"pt":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"ro":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"ru":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"sk":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"fi":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"sv":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"tr":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"uk":{"title":true,"content":true,"excerpt":false}}},"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4481","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4481"}],"version-history":[{"count":26,"href":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4481\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4780,"href":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4481\/revisions\/4780"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4517"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4481"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4481"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4481"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}