{"id":4947,"date":"2026-06-21T23:59:26","date_gmt":"2026-06-21T23:59:26","guid":{"rendered":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/?post_type=module&#038;p=4947"},"modified":"2026-09-10T09:33:10","modified_gmt":"2026-09-10T09:33:10","slug":"module-1","status":"publish","type":"module","link":"https:\/\/practicalhealthpsychology.com\/de\/module\/module-1\/","title":{"rendered":"Werden COVID-19-HochrisikoPatient:innen \u00fcbersehen? \u2013 Fr\u00fcherkennung in der Praxis verbessern"},"content":{"rendered":"<p><strong>Von Astin Sokang, Universitas Kristen Krida Wacana, Indonesien; Triana Kesuma Dewi, Universitas Airlangga, Indonesien; Yuhang Zhu, Shandong Second Medical University, China; Gill ten Hoor, Maastricht University, Niederlande<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr viele Erwachsene verl\u00e4uft eine COVID-19-Erkrankung mild und \u00e4u\u00dfert sich beispielsweise durch <\/span><a href=\"https:\/\/www.cdc.gov\/covid\/signs-symptoms\/index.html\"><span style=\"font-weight: 400;\">M\u00fcdigkeit, Husten oder leichtes Fieber<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Bei Personen mit bestimmten Vorerkrankungen kann die Infektion jedoch zu einem Krankenhausaufenthalt oder schweren Komplikationen f\u00fchren. Eine fr\u00fchzeitige Identifikation dieser Patientinnen und Patienten ist daher entscheidend, da therapeutische Ma\u00dfnahmen besonders wirksam sind, wenn sie zeitnah nach Symptombeginn eingeleitet werden.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.cdc.gov\/covid\/hcp\/clinical-care\/underlying-conditions.html\"><span style=\"font-weight: 400;\">Aktuelle Daten<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> zeigen \u00fcbereinstimmend, dass das Risiko f\u00fcr einen schweren COVID-19-Verlauf mit zunehmendem Alter sowie bei Vorliegen bestimmter Grunderkrankungen steigt.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Dazu z\u00e4hlen insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Adipositas, chronische Lungenerkrankungen, Krebserkrankungen und Immunsuppression. Besonders gef\u00e4hrdet sind \u00e4ltere Menschen sowie Personen mit mehreren Vorerkrankungen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Antivirale Therapien verhindern schwere Verl\u00e4ufe am wirksamsten, wenn sie innerhalb von f\u00fcnf Tagen nach Symptombeginn begonnen werden. Dennoch bleibt eine schnelle Identifikation von Patientinnen und Patienten mit hohem Risiko wichtig &#8211; denn auch ein sp\u00e4terer Behandlungsbeginn kann vulnerablen Gruppen mit l\u00e4nger anhaltender Virusvermehrung noch nutzen.<\/span><\/p>\n<p><b>Warum Hochrisikopatient:innen manchmal \u00fcbersehen werden<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Trotz klarer klinischer Empfehlungen werden geeignete Patientinnen und Patienten nicht immer rechtzeitig erkannt, um fr\u00fchzeitig behandelt werden zu k\u00f6nnen. Gesundheitsfachkr\u00e4fte richten den Blick oft st\u00e4rker auf die aktuelle Symptomschwere als auf das zugrunde liegende Risiko. Patient:innen, die milde Symptome zeigen, l\u00f6sen nicht unbedingt eine weitere Abkl\u00e4rung aus \u2013 selbst dann nicht, wenn Risikofaktoren vorliegen, die die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr Komplikationen erh\u00f6hen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Zudem ergibt sich das Risiko h\u00e4ufig aus mehreren moderaten Faktoren und nicht aus einer einzelnen \u201eklassischen\u201c Hochrisiko-Erkrankung. <\/span><a href=\"https:\/\/www.cdc.gov\/covid\/risk-factors\/index.html\"><span style=\"font-weight: 400;\">Internationale Leitlinien<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> betonen, dass die Anzahl der Vorerkrankungen das Risiko deutlich erh\u00f6ht.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Wichtig ist daher eine Gesamtbewertung des Risikoprofils (z.\u202fB. h\u00f6heres Alter, Bluthochdruck und \u00dcbergewicht zusammen), anstatt die einzelnen Diagnosen isoliert zu betrachten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Auch Zeitdruck im klinischen Alltag spielt eine Rolle. Entscheidungen m\u00fcssen oft auf Grundlage begrenzter Informationen getroffen werden \u2013 etwa bei einer unvollst\u00e4ndigen Anamnese oder wenn relevante Risikofaktoren in der (elektronischen) Patientenakte nicht ausreichend hervorgehoben sind. Dadurch besteht die Gefahr, dass wichtige Hinweise \u00fcbersehen werden, insbesondere wenn Risikofaktoren nicht unmittelbar erkennbar sind.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Auch strukturelle und verhaltensbezogene Barrieren beeinflussen, wer eine rechtzeitige Versorgung erh\u00e4lt. <\/span><a href=\"https:\/\/jamanetwork.com\/journals\/jamanetworkopen\/fullarticle\/2785980\"><span style=\"font-weight: 400;\">Studien aus der Zeit der COVID-19 Pandemie<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> zeigen, dass ethnische Minderheiten sowie sozio\u00f6konomisch benachteiligte Bev\u00f6lkerungsgruppen h\u00f6here Raten an Infektionen, Krankenhausaufenthalten und Todesf\u00e4llen aufwiesen.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Diese Ungleichheiten sind teilweise auf Unterschiede im Zugang zur Gesundheitsversorgung und zu Behandlungen zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Auch Patientinnen und Patienten z\u00f6gern mitunter, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Viele schlie\u00dfen aus milden Symptomen auf ein geringes Risiko oder sind sich nicht bewusst, dass Behandlungen am wirksamsten sind, wenn sie fr\u00fchzeitig beginnen.\u00a0<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Ohne klare \u00e4rztliche Anleitung k\u00f6nnen Betroffene zu sp\u00e4t in die Versorgung kommen, sodass eine Therapie weniger wirksam ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Hinzu kommt: Die Risikowahrnehmung hat sich im Verlauf der Zeit ver\u00e4ndert. Zu Beginn der Pandemie f\u00fchrte ein h\u00f6heres Risikobewusstsein zu vorsichtigerem Handeln. Wird die Lage hingegen insgesamt als weniger bedrohlich wahrgenommen, erscheinen milde Verl\u00e4ufe weniger dringlich \u2013 und die Motivation, Risiken systematisch zu pr\u00fcfen, kann sowohl bei Patientinnen und Patienten als auch bei Gesundheitsfachkr\u00e4ften sinken.<\/span><\/p>\n<p><b>Wie Verhaltenswissenschaften eine bessere Identifikation unterst\u00fctzen k\u00f6nnen<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Auf den ersten Blick erscheint die Herausforderung vor allem klinischer Natur. Die Verhaltenswissenschaften bieten jedoch praktische Werkzeuge, die Gesundheitsfachkr\u00e4fte dabei unterst\u00fctzen k\u00f6nnen, Patientinnen und Patienten mit hohem Risiko konsequent zu erkennen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Gesundheitsfachkr\u00e4fte arbeiten h\u00e4ufig unter hoher kognitiver Belastung. Entscheidungshilfen wie Erinnerungsimpulse (\u201ePrompts\u201c) und kurze Checklisten k\u00f6nnen helfen, weniger auf Ged\u00e4chtnis und Intuition angewiesen zu sein und zentrale Risikofaktoren strukturiert zu pr\u00fcfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Auch elektronische Patientenakten \u2013 sofern vorhanden \u2013 bieten Unterst\u00fctzung bei der Fr\u00fcherkennung: Automatisierte Hinweise, die z.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u202f<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">B. Alter, chronische Erkrankungen oder Immunsuppression markieren, k\u00f6nnen dazu ansto\u00dfen, die Therapie-Eignung rasch zu pr\u00fcfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Eine klare Kommunikation \u00fcber Risiken und die Bedeutung eines fr\u00fchen Behandlungsbeginns tr\u00e4gt zur fr\u00fchzeitigen Identifikation bei. Wenn Patientinnen und Patienten ihr individuelles Risiko verstehen, k\u00f6nnten sie nach einem positiven Testergebnis fr\u00fchzeitig medizinische Beratung aufsuchen \u2013 anstatt abzuwarten, bis sich die Symptome verschlimmern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Zus\u00e4tzlich k\u00f6nnen gezielte Fragen (z.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u202f<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">B. \u201eWas k\u00f6nnte es Ihnen erschweren, schnell eine Behandlung zu bekommen?\u201c) oder ein offenes Ansprechen m\u00f6glicher Zugangsprobleme helfen, versteckte Barrieren aufzudecken. Allgemeine Hinweise wie \u201eSie sollten \u00fcberlegen, zum Arzt zu gehen\u201c sind oft weniger wirksam als konkrete, umsetzbare Vorschl\u00e4ge \u2013 etwa: \u201eSie k\u00f6nnten diese Woche einen Termin bei Ihrer Hausarztpraxis oder einer ambulanten Anlaufstelle vereinbaren. Ich kann Ihnen gerne helfen, schnell etwas Passendes in der N\u00e4he zu finden.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Aktive Selbst-Reflektion im klinischen Alltag kann au\u00dferdem helfen, unbewusste Vorannahmen (implizite Bias) zu reduzieren. Ein einfacher Selbstcheck \u2013 z.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u202f<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">B. \u201eW\u00fcrde ich bei einer anderen Person mit demselben klinischen Profil denselben Rat geben oder dieselbe Entscheidung treffen?\u201c \u2013 kann unbeabsichtigte Unterschiede in der Versorgung verschiedener Bev\u00f6lkerungsgruppen verringern.<\/span><\/p>\n<p><b>Kernaussagen<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die bessere Identifikation von COVID-19-Hochrisikopatientinnen und -patienten erfordert nicht zwingend gro\u00dfe Systemver\u00e4nderungen. Oft k\u00f6nnen schon kleine Anpassungen in Arbeitsabl\u00e4ufen, im Screening und in der Kommunikation einen bedeutenden Unterschied machen. <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Werden klinische Leitlinien mit verhaltenswissenschaftlichen Erkenntnissen verkn\u00fcpft, k\u00f6nnen Behandelnde sicherstellen, dass Hochrisikopatientinnen und <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u2011<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">patienten schnell erkannt werden und eine Behandlung rechtzeitig eingeleitet wird.<\/span> <span style=\"font-weight: 400;\">Im Kontext der COVID<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u2011<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">19-Pandemie und m\u00f6glicher zuk\u00fcnftiger Infektionsausbr\u00fcche k\u00f6nnen solche kleinen Optimierungen in der klinischen Praxis helfen, schwere Verl\u00e4ufe zu verhindern und potenziell Leben zu retten.<\/span><\/p>\n<p><b>Empfehlungen f\u00fcr die Praxis<\/b><\/p>\n<ol>\n<li><b> Nutzen Sie eine kurze Risiko-Checkliste in COVID-19-Konsultationen<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Bei jeder (Vor<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u2011<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">)Konsultation mit einer Person mit positivem Test oder typischen Symptomen sollten Sie z\u00fcgig die h\u00e4ufigsten Risikofaktoren pr\u00fcfen (z.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u202f<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">B. h\u00f6heres Alter, Herz<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u2011<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Kreislauf<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u2011<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Erkrankungen, Diabetes, Adipositas, chronische Lungenerkrankung, Krebs oder Immunsuppression).<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Das senkt das Risiko, vulnerable Patientinnen und Patienten zu \u00fcbersehen \u2013 besonders in stressigen Sprechstunden.<\/p>\n<p><\/span><\/li>\n<li><b> Ber\u00fccksichtigen Sie das Gesamtrisiko statt einzelner Diagnosen<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Viele Menschen haben mehrere moderate Risikofaktoren statt einer \u201eoffensichtlichen\u201c Hochrisiko-Erkrankung. Wenn Sie die Eignung f\u00fcr eine antivirale Therapie pr\u00fcfen, bewerten Sie das gesamte Risikoprofil (Alter, Komorbidit\u00e4ten und klinischer Kontext) und nicht nur eine einzelne Diagnose.<\/p>\n<p><\/span><\/li>\n<li><b> Priorisieren Sie eine rasche Einsch\u00e4tzung innerhalb des Behandlungsfensters<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Fr\u00fche COVID<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u2011<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">19<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u2011<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Behandlungen wirken am besten, wenn sie kurz nach Symptombeginn starten.<\/span> <span style=\"font-weight: 400;\">Etablieren Sie klare Abl\u00e4ufe, damit Hochrisikopatientinnen und -patienten nach einem positiven Test schnell auf Therapie-Eignung gepr\u00fcft werden k\u00f6nnen \u2013 z.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u202f<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">B. durch tagesgleiche \u00e4rztliche Einsch\u00e4tzung, definierte Triage<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u2011<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Wege oder (wo m\u00f6glich) automatische Hinweise in elektronischen Systemen.<\/p>\n<p><\/span><\/li>\n<li><b> Kommunizieren Sie Risiken klar und proaktiv<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Menschen mit chronischen Erkrankungen wissen oft nicht, dass sie ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr schwere COVID<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u2011<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">19<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u2011<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Verl\u00e4ufe haben.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Erkl\u00e4ren Sie, wie bestimmte Vorerkrankungen das Risiko beeinflussen, und ermutigen Sie Betroffene, sich bei positivem Test oder Symptomen fr\u00fchzeitig an die behandelnde Praxis\/Anlaufstelle zu wenden.<\/p>\n<p><\/span><\/li>\n<li><b> Standardisieren Sie Therapieentscheidungen<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Nutzen Sie standardisierte Triage<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u2011<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Algorithmen und klinische Scores, um subjektive Intuition und Faustregeln zu reduzieren.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Bevor Sie entscheiden, dass keine weitere Abkl\u00e4rung oder Behandlung n\u00f6tig ist, halten Sie kurz inne: \u201eW\u00fcrde ich bei einer anderen Person mit demselben medizinischen Profil genauso entscheiden?\u201c Aktive Selbst-Reflektion kann unbeabsichtigte Ungleichheiten in der Versorgung verringern und sicherstellen, dass Entscheidungen auf klinischem Bedarf statt auf impliziten Annahmen beruhen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">\u00dcbersetzung von: Lisa Marie Warner &amp; Julia Gro\u00dfe<\/span><\/p>\n","protected":false},"featured_media":5168,"template":"","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","_uf_show_specific_survey":0,"_uf_disable_surveys":false},"class_list":["post-4947","module","type-module","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.5","language":"de","enabled_languages":["en","id","my","bg","zh","hr","cz","da","de","es","fr","gr","he","it","ja","kr","lv","lt","hu","nl","no","pl","pt","ro","ru","sk","sr","fi","et","sv","tr","uk","hi","sw","ta"],"languages":{"en":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"id":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"my":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"bg":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"zh":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"hr":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"cz":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"da":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"es":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"fr":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"gr":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"he":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"it":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"ja":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"kr":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"lv":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"lt":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"hu":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"nl":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"no":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"pl":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"pt":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"ro":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"ru":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"sk":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"sr":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"fi":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"et":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"sv":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"tr":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"uk":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"hi":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"sw":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"ta":{"title":true,"content":true,"excerpt":false}}},"aioseo_notices":[],"aioseo_head":"\n\t\t<!-- All in One SEO 5.0.1.1 - aioseo.com -->\n\t<meta name=\"description\" content=\"{:en}By Astin Sokang, Universitas Kristen Krida Wacana, Indonesia; 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